
Das Leben ist eine Riesen-Schweinerei - sagt Manni in seinen Memoiren
Manni's Traum der letzten Nacht:
Der Tod nahm mich auf seine Schippe.
Er trug mich fort zu dieser Kippe (Mülldeponie).
Ich roch die Verwesung, sah Schädel, Gerippe -
Hier lagen schon Tausende aus meiner Sippe.Da vernahm ich sein Raunen: Die hatten die GRIPPE.
Mehr von Manni, dem "Scheintoten ohne Totenschein" erfahrt Ihr hier in seinem Blog....
Auszug aus dem lückenhaften Tagebuch von Paula, dem Wossi
Oft habe ich die Nase einfach voll, sehr oft sogar!
Auch früher war das schon so, als kleines Mädchen, naja so mit 9 oder 10. Eines Tages im Werkunterricht - warum auch immer - mußte ich plötzlich an Autos denken. Sicher, ein ferngesteuertes Polizeiauto und einen Gabelstapler hatte ich bereits, aber ich dachte an ein richtiges Auto!
Wenn Du zu den Glücklichen gehörtest, deren Eltern Dich gleich nach Deiner Geburt für ein Auto angemeldet haben, konntest Du vielleicht 18 oder 20 Jahre später eines kaufen. Aber viele Eltern ließen Ihre Sprößlinge zwar taufen, ohne dass man diese vorher gefragt hätte, doch das mit dem Auto geriet in Vergessenheit. Aber vielleicht wurde ja ein getauftes Kind später vom Schicksal begünstigt. In der DDR eher nicht, denen waren die Ungetauften, Unkonfirmierten, aber dafür konformen Jugendgeweihten doch lieber.Zurück zu den Kraftfahrzeugen, neben mir drückte der Maxe die Schulbank (so fest, dass sie öfter mal kippte, zumindest, wenn ich mitdrückte), und er hatte eine Oma im Westen - der Glückspilz... Von dieser schnappte er folgenden Ausspruch auf: "Jeder Popel fährt 'nen Opel!", welchen er mir gleich weitererzählen mußte.
Wie es sich so ergab, fing ich unwillkürlich an zu popeln, gar heftig... Kein Wunder, wenn man die Nase so voll hat wie ich, und die Schnauze dann natürlich auch.
Als ich mir gerade ein besonders saftiges großes gelbes Exemplar aus der Nase ziehen und von der Hand in den Mund wandern lassen wollte, ertönte die schrille Stimme von Frau Wie-hieß-sie-doch-gleich: "Iiiihhh, pfuiii!" Daraufhin erfolgte ein ebenso saftiger Eintrag: "Paula führt im Unterricht unhygienische Handgriffe aus." Naja, das war eigentlich noch milde ausgedrückt. Die Lehrerin konnte schließlich nicht wissen, welch politisch unverzeihliche, bourgeoise Gesinnung dahintersteckte - das heftige Verlangen nach einem Kraftfahrzeug aus dem bösen Westen!Aber ich hatte - trotz voller Nase - den richtigen "Riecher", was den späteren Kultstatus eines popeligen Opels angeht: Immerhin war der Film "Manta, Manta" - viele Jahre nach dieser Begebenheit - doch ein Volltreffer. Warum habe ich nur irgendwann aufgehört zu popeln?
Verlegen bohre ich nach langer Abstinenz mal wieder in der Nase... zu spät! Ich bin doch nicht etwa mitschuldig am wirtschaftlichen Desaster der Opel-Werke?
Mehr aus Paulas Leben mit und ohne Grenzen erfahrt Ihr hier in ihrem Blog....
Na - Gehst Du wieder zum Oralorgienchor?
Das scheint ein allwöchentlich wiederkehrender, nicht ganz unberechtigter Scherz meines Göttergatten zu sein, anspielend auf den Probenbesuch im Oratorienchor meiner Wahl. Er steht im Zusammenhang mit der wissenschaftlichen Fragestellung, ob sich denn die „Hohe Kunst des Gesangs“ eher über oder unter der Gürtellinie manifestiert? Die Antwort liegt wohl eindeutig bei einem „Sowohl als auch!" Denn auf die richtige Körperspannung, verbunden mit einem ausgezeichneten Körpegefühl - in der Vertikalen wie in der Horizontalen - kommt es an:
Lest diesen erfrischenden Lagebericht...
"Aus Alt mach' neu ?" - Deutschland im Abwrackfieber
Zeichnet sich im deutschen Volk folgende Tendenz ab?: Wracke Deine Alte (Karre) rechtzeitig ab, bevor sie Dich eines Tages restlos abgewrackt in der Pampa stehen läßt und Du darauf hoffen mußt, bald von einer anderen- weniger abgewrackten - abgeschleppt zu werden...
Der Umstand, dass der Internet Server der BAFA dem Ansturm von Abwrack-Anträgen absolut nicht gewachsen war, läßt Obiges vermuten.Doch, wie rette ich mich vor dem Abgewracktwerden? Der Zeitpunkt meiner Erstinbetriebnahme ist schon Ewigkeiten her, inzwischen bin ich bereits etliche Jährchen auf meinen Mann zugelassen... Mein Fahrgestell ist zwar noch ganz gut in Schuß, aber würde mein Besitzer eine Neuanschaffung in Betracht ziehen, sähe ich aufgrund meiner altersbedingten Gebrauchsspuren im wahrsten Sinne des Wortes ganz schön "alt" aus...
Hier geht es zur gnadenlos ehrlichen Bestandsaufnahme...
Ein HundelebenJa, das Leben ist schon tierisch.... Tierisch in allen Variationen. Die folgende Schilderung entstammt ursprünglich einem fiktiven Tagebucheintrag eines exemplarischen männlichen Vertreters, der mit ADHS ( Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom) behaftet ist und bezeichnet einen möglicherweise "syndromtypischen Werdegang".
Nichtsdestotrotz ist unumstritten, dass die jeweilige Existenz auch für Nicht-ADHS-Betroffene tierische Ausmaße annehmen kann....Hier gelangt Ihr zum Bericht über das Schicksal dieses armen ADHS Schweines, äh Hundes...
Die Haupt Schlag!zeile von B5 aktuell vom 24.3.09:US-Präsident Barack Obama ruft zum gemeinsamen Kampf gegen die Finanzkrise auf!
Jawoll, Mr. President!Obamas Aufruf führte zu teils geschockten, teils gepfefferten Reaktionen in großen Teilen der Weltbevölkerung...
SPECIAL EDITION zum 21.3.2009 - meine Wahlheimat Amtzell, das westliche Tor zum Allgäu, wird von der Bank-Krise befallen!Gut gelaunt lenkte ich unlängst mein Walking in die Nördliche Richtung, zur Bank meiner Wahl, idyllisch gelegen auf einer kleinen Anhöhe in unserer schönen Gemeinde Amtzell.
Auf einmal blieb ich wie gelähmt stehen - meine Augen füllten sich langsam mit Tränen der Bestürzung!
Oh Herr, was soll das bedeuten? Ist unsere geliebte Volksbank etwa von der Krise heimgesucht worden? Sollte all das Beten umsonst gewesen sein?
Aktuelle Krisenvorsorge - Investieren Sie langfristig in Ihre goldene Zukunft
Aber in die "Richtige", bitte!
Susi Sorgvoll, die sich normalerweise ständig den Spitznachnamen "Sorglos"gefallen lassen muß, ist die längste Zeit sorglos gewesen, seit sie regelmäßig das Handelsblatt, die Financial Times, andere Börsennachrichten und natürlich, sämtliche Handlungsempfehlungen auf den Seiten von www.hartgeld.com und ähnlichen "virtuellen Goldgruben" im Netz liest...
Ihr Freund, Maxe Mustermann, der in allen Belangen des Lebens seinem Namen alle Ehre macht, glaubt wohl immer noch an das Gute auf der Welt, daran, dass die anderen auch solche Mustermänner und -frauen sind wie er. "Die Oberen werden es schon wieder richten....", denkt er tagein, tagaus... und wendet sich mit weit größerer Beunruhigung den Ergebnissen der letzten Bundesligaspiele zu.
Susi liegt ihrem Maxe bereits seit mehreren Wochen in den Ohren: "Schau mal hier, Mäxchen, was die auf hartgeld.com schreiben! Wir sollten ebenfalls in Gold investieren. Da gibts auch schöne Gold Schmuckmünzen in kleinen Stückelungen." Er hat, wie so oft, nur mit halbem Ohr hingehört und grummelt ein "Jaja, hmmm.... OK." in seinen Bart, bzw. in seine Zeitung.
Gestern wiederholt sich diese Prozedur mit der entsprechenden Dringlichkeit: "Maaaxxx, ich meine es ernst - es ist jetzt wirklich an der Zeit, seinen persönlichen Goldschatz mal unter Dach und Fach zu bringen, bevor es zu spät ist und man ihn nicht mehr erwerben kann, nicht um alle Euros in der Welt!"
Diesmal scheint die Botschaft tatsächlich bei Max angekommen zu sein. Er wird plötzlich ganz nachdenklich und erhebt sich vom Couchtisch, obwohl er die Sportnachrichten noch nicht zu Ende gelesen hat. Kurz darauf ist er verschwunden, um "etwas zu erledigen...".
Heute, am Nachmittag des 20.3.09 kniet Max vor seiner Susi nieder, einen Strauß roter Rosen in der linken Hand und ein Schächtelchen in der rechten, welches er ihr unter die Nase hält:
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Susi hat zwar nicht ganz so euphorisch reagiert, wie von Maxe erwartet, aber sein Investitionsantrag wurde immerhin angenommen... Jetzt kann er erstmal beruhigt die Sportnachrichten zu Ende lesen !Übrigens, so mancher Invest in Gold beschwört die große Krise erst herauf!
Aber das steht jetzt auf einem ganz anderen Blatt und muß ja bei Susi und Max nicht zwangsläufig so sein :-)
Millionenschwere Pension "ZumWinkel"
14.3.2009: Folgende Zeitungsmeldung fiel mir soeben in die Hände, oder besser in den Monitor: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,613241,00.html
Ja, Leute - "Hoch auf dem gelben Wagen" - da geht die Post noch richtig ab!
So eine Pension "Zum Winkel", eine Oase mitten im Herzen Liechtensteins, mit einem Verkehrswert von ca. 20 Millionen Euro, die ist nur für ganz exklusive Mitarbeiter.
Die anderen Schäfchen der Deutschen Post sollen froh sein, dass sie immerhin noch stempeln gehen dürfen, mehr oder weniger netten Kundinnen und Kunden ihre Briefmarkensammlung zeigen und im Anschluß sogar eine kleben dürfen.
Wer darf das heute so ohne weiteres? Die Haftung für diese Taten übernimmt immerhin die Briefmarke! Denn, Papier ist bekanntlich geduldig....Deutsche Post, DHL und Postbank werben offensichtlich mit extra angelegten Fußgängerüberwegen für neue Kundschaft....
Vielleicht sollte das og. Konglomerat lieber eine clevere Standortpolitik betreiben und ihre Filialen direkt neben die Volksbank - Raiffeisenbank platzieren, die haben schließlich den Weg schon freigemacht! (nun, bei soviel postalischer Aufforderung: "Bitte freimachen" )
Neulich sah es allerdings gar nicht so aus, als es hier mal wieder 50cm Neuschnee gab....
Aber, das ist inzwischen schon wieder schmutziger Schnee von gestern, genau so wie es die stattliche Pension "Zum Winkel" bald sein wird.... .
Was soll's, ich hole mir jetzt ein "Klausthaler steuerfrei" aus dem Kühlschrank und werde mir das hinter ziehen. Post-wendend!
Düstere Prognosen der Commerzbank
Ausklang der Tagesthemen vom 5.3.09 so gegen 22.40 Uhr: Was muß ich da hören? - "Das Wetter im Ersten wird Ihnen präsentiert von den Finanzexperten der Commerzbank.“ Von den Bänkern also... Da bin ich ja mal gespannt, ob jetzt eine Schönwetterperiode herbeigezaubert wird, zumindest verbal....
Frau Kleinert verkündet in ganz selbstverständlichem Tonfall, dass weite Teile des Landes von extremem Starkregen heimgesucht werden, oberhalb ca. 500m als starker Schneefall. Ein Tiefdruckgebiet legt sich über das gesamte Land, und von Sonnenschein keine Spur in den nächsten Tagen. Ups. Mutig, mutig von der Commerzbank.
Tja, wenn es die Tagesthemen schon nicht tun dürfen, muß die anschließende Wettervorhersage eben herhalten, um mal richtig Tacheles über die Lage der Nation zu reden. Wenn auch seeehr verschlüsselt....
Nachtrag vom 1.5.09: Hm, seit einiger Zeit heißt es nur noch: "Das Wetter im Ersten wird Ihnen präsentiert von der Commerzbank.“ Wo sind sie denn hin, die Finanzexperten?
Gottseidank war es "nur" Buttersäure - kein Amoklauf !
Aus dem Lokalteil des Alzheimer Anzeigers, 16.2.2009
1991 stattgefundene Zeugnisübergabe für die Schüler der damaligen Klasse 6b des Fürchtegott-Kloppstock-Gymnasiums in Alzheim ergab eine Prophezeiung mit ungeahnten Folgen
Am Freitag, den 13.Februar 2009 kam es im Altenpflegeheim St. Dagobert in Alzheim zu einem ungewöhnlichen Todesfall, der Polizei und Medien seit einigen Tagen beschäftigt. Die 77jährige Aloisia Hasse-Schüler, pensionierte Oberstudienrätin aus Alzheim, erlitt bei einer bevorstehenden Visite einen für das Pflegepersonal zunächst unerklärlichen Herzinfarkt mit Todesfolge.
Da sich der Heimarzt von St. Dagobert am Tag des Geschehens im Skiurlaub befand, wurde die morgendliche Visite von seiner neuen Vertretung, dem jungen Assistenzarzt Florian Meier durchgeführt. Unmittelbar nachdem Herrn Meier ihr Zimmer betrat, brach Frau Hasse-Schüler zusammen. Herr Meier hat erfolglos versucht, sie zu reanimieren.
Die spätere Befragung durch die Polizei ergab, dass Herr Meier die Verstorbene gekannt haben muß. "Ich wollte der alten Dame nichts Böses, das müssen sie mir glauben..." Auf die Frage hin, ob denn in der Vergangenheit etwas zwischen der Oberstudienrätin a.D. und ihm vorgefallen wäre, erzählte Herr Meier dem Alzheimer Anzeiger folgende Begebenheit:
"Frau Hasse-Schüler war meine Klassenlehrerin am Füchtegott Kloppstock-Gymnasium. Aufgrund meiner Verhaltensauffälligkeit und meiner schlechten schulischen Leistungen wurde ich von ihr jeden Tag auf's neue in meiner Versagerrolle bestätigt. Die Zeugnisübergabe der 6. Klasse ist mir noch in Erinnerung. Mit einer ungeheuren Schadenfreude und pädagogisch-besserwisserischer Genugtuung überreichte sie mir das Dokument und beschimpfte mich vor der ganzen Klasse , dass - so wörtlich - aus so einem Taugenichts und Faulpelz wie mir nie etwas werden würde. Daraufhin fühlte ich mich so gedemütigt, dass ich erwiderte: Doch, Altenpfleger kann ich gewiß noch werden. Und Sie kennen sicher das folgende Sprichwort, Frau Oberstudienrätin "Man trifft sich immer zweimal im Leben." - denken Sie immer daran!" Florian Meier erinnerte sich, dass diese Bemerkung einen beachtlichen Eindruck bei seiner Lehrerin hinterlassen haben muß.
In der Tat.
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Aus dem Lokalteil des Alzheimer Anzeigers, 18.2.2009
Plötzlicher Herztod von Oberstudienrätin Hasse-Schüler führte zu weiteren Enthüllungen über das Fürchtegott-Kloppstock-Gymnasium
Vor zwei Tagen haben wir über die mysteriösen Umstände berichtet, unter denen die pensionierte Oberstudienrätin Aloisia Hasse-Schüler im Altenheim St. Dagobert einen Herzstillstand erlitt. Die Bevölkerung von Alzheim hat sich gefragt, ob denn das bloße Wiedertreffen auf ihren ehemaligen Schüler Florian Meier zu solchen verheerenden Auswirkungen führen könne. Daher wurde kräftig weiter gewühlt im Sumpf des Schulalltags der 90er Jahre am Füchtegott Kloppstock-Gymnasium:
Susanne Meier, geb. Hinterhuber, ist seit einigen Jahren die Ehefrau von Florian Meier. Sie war seine Banknachbarin und somit ebenfalls ein "Schützling" von Oberstudienrätin Hasse-Schüler. Susanne Meier litt seit frühester Kindheit unter starkem Übergewicht und hatte bereits mit 13 Anzeichen einer Typ 2 Diabetes. Sie galt im allgemeinen als ruhig, phlegmatisch und verträumt. Für alle überraschend, kam es 1992 im Chemieunterricht, den Frau Hasse-Schüler in der ihr anvertrauten Klasse 7b gab, zu einem Eklat. Bei der Verteilung von Kurzvorträgen hatte sie Susanne mit dem Thema "Mehrfach ungesättigte Fette. Beispiele und Formeln" bedacht. Da es damals noch kein Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, im Volksmund auch Antidiskriminierungsgesetz genannt, gab, mußte sich Susanne wohl anders geholfen haben. Eine Augenzeugin von damals berichtete: "Am Tage des Kurzvortrags folgte Susanne Frau Hasse-Schüler in den Vorbereitungsraum für den Chemieunterricht. Sie nahm die Flasche mit der Buttersäure aus dem Regal und hielt sie der Lehrerin mit drohender Gebärde vor die Nase. Ich bin den beiden im Flur unauffällig bis an die Tür gefolgt... Ich hörte Susanne beinah schreien: Ich komme jetzt zu meinem KURZ-Vortrag, Frau Oberstudienrätin. Sie wissen ganz genau, dass ich mich Tag für Tag mehrfach ungesättigt durchs Leben schleppen muß und trotzdem fett bin und bleibe. Ob ich eine Formel parat hätte – ja welche der vielversprechenden Diät Formeln soll es denn sein? Es gibt, wenn überhaupt, dann nur eine - die tagtägliche Kontaminierung der Atemluft mit Buttersäure alias C3H7COOH, dann ist selbst der Fette stets gesättigt, wie die Buttersäure übrigens auch! Dabei entleerte Susanne übrigens ganz "genüßlich" die gesamte Flasche auf den Boden zu Füßen von Frau Hasse-Schüler. Sie verließ den Raum so schnell sie konnte und schloß unsere Lehrerin darin ein.....Weitere Details erspare ich mir an dieser Stelle."
Die spätere Eheschließung von Florian Meier und Susanne Hinterhuber sollte auch der Oberstudienrätin nicht verborgen geblieben sein.
Womöglich war es der letzte imaginäre Luft-Hauch von Verwesung, der das Leben der Aloisia Hasse-Schüler endgültig auszuhauchen vermochte?
Behindert Red Bull den geregelten Verkehr?
An einem schönen Sonntagnachmittag fahren Moni und Barbara vergnügt und viel zu schnell auf der Landstraße von Ravensburg nach Wangen.
Kurz vor der Autobahnabfahrt Wangen-West steht ein Polizeiwagen in der Haltebucht, und die beiden werden von der Polizei angehalten.Moni, die Beifahrerin, kurbelt das Fenster herunter. Der junge Polizist, der durch sein karottenrotes Haar über alle Maßen auffällt, verkündet mit ernstem Beamtenblick: „Meine Damen, hier sind 70 km/h erlaubt. Wir haben gerade 112 km/h bei Ihnen gemessen. Das kostet Sie 60 EUR. Den Führerschein bitte.“
Barbara wühlt beschämt in ihrer Handtasche, um letzendlich einen alten Fetzen Papier zutage zu befördern.Inzwischen fällt der Blick des Polizisten mit dem Pumuckl-Outfit auf diverse Getränkedosen im Fußraum des alten VW, was ihn veranlaßt zu fragen: „Haben Sie etwa alkoholische Getränke oder irgendwelche Drogen bzw. Aufputschmittel konsumiert?“
Moni fängt an zu grinsen: „Oh nein, bisher noch nicht. Aber gleich werden wir zwei uns einen überaus anregenden Red Bull aufreißen, reinziehen und letztendlich das sprudelnde Etwas Schluck für Schluck genießen…“
Der Polizist bekommt plötzlich die Panik, auch wenn die Damen durchaus reizvoll anzusehen sind und verkündet mit ernster Miene: „Hiermit erteile ich Ihnen eine Ordnungsstrafe über weitere 50 EUR wegen sexueller Belästigung eines Polizeibeamten!“
"Was heißt hier „sexuelle Belästigung“?" - rufen die beiden Frauen entrüstet - "Sie sind doch dafür zuständig, dass bei jedem von uns geregelter Verkehr ablaufen kann, oder etwa nicht?"
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Kunterbunter Notiz-Blog *) von Martina
Burleske, humoreske und manchmal auch pittoreske Einblicke in das Groteske des frühen 21. Jahrhunderts
*) für urdeutsche Rechtschreibler und Schreibrechtler: Notiz-Block